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5. April 07, 5. Tag: Chemnitz

Die Hermanos auf Deutschlandtour 2007, 5. Tag, Chemnitz

 

 

fliehende stürme waren mal chaos z
 

 

5.April: Diesmal erwartet uns eine Strecke quer durch die Republik, aber von West nach Ost. Über 500 Kilometer um schließlich wieder eine dieser Städte zu besuchen, die, zumindest baulich gesehen, ihre Blütezeit nicht gerade heute erleben. Aber dafür kommen wir an wunderbar originalen Ost-Raststätten vorbei und wundern uns, warum ein Schild uns im Rauschen der vorbeirasenden Trucks Stille zu wahren gebietet...

 

 

wer nicht rastet, rostet auch auch nicht
 

 

Und auch die Verpflegung, die uns hier geboten wird bringt uns alle vor Freude aus dem Häuschen. Manch einer kann nicht wiederstehen und ißt sogar zwei wunderbare Bulettensemmeln. Besser, daß niemand die Toilettencontainer fotografiert hat.

 

 

schon besser gegessen
 

 

Da ist er schließlich: Der Bunker in Chemnitz. Ein echter Bunker umschließt uns mit seiner wohligen Kälte, locker 5 Grad kälter als draußen. Rockanlage. Vollgas.

 

 

chemnitz
 

 

Hier im Bunker treffen wir auch Olli, der mit der Deutschen Bahn angereist ist, um die Hermanos anstelle von Nobsl, der uns in die Osterferien verließ, soundtechnisch zu befehligen. Er holt natürlich das beste für uns aus der Anlage heraus!

 

 

mixerwechsel

 

 

Nach dem Soundcheck werden wir ins 'Subway to Peter' gelotst. Ein Kellerladen mit Irish-Pub-Flair, Pilzgulasch mit Erbsen-Möhrchen und Pellkartoffeln und einem Schuß Mondamin. Auf dem Herrenklo prangt unser Plakat.

 

 

mondamin
 

 

Dj Ernesto liefert eine überragende Leistung ab. Die Hermanos werden gefeiert und eingeladen: "Kommt doch mal an einem Wochenende wieder vorbei, dann wirds auch richtig voll." Wir holen unseren Übernachtungsbetreuer vom 'Subway to Peter' ab - aus irgendeinem wohl wichtigen Grund hat er sich unser Konzert nicht angeschaut. Wir nehmen an, er hat keine Karte mehr bekommen. Ein Schlafsaal im örtlichen Jugendzentrum ruft erfreuliche Erinnerungen an Schullandheime und Jugendherbergen hervor. Die Matratzen haben einen klitzekleinen Geschmack von Hängematten.

 

 

perlen ins nichts

 

 

Der nächste morgen beginnt mit der Vorfreude auf die große Stadt. Berlin ruft und obwohl uns unser Betreuer die Tankstelle für ein Frühstück empfiehlt ("Die machen echt guten Kaffee" - bitte vorstellen in echt lautmalerischem sächsisch), frühstücken wir bei McIrgendwie und philosophieren über die Einrichtung von Frühstücksinseln eben dort, das mangelnde Verständnis für ein adäquates Bandfrühstück seitens der Veranstalter und die Tragik, dass Einheimische die nächstgelegene Tankstelle als Aushängefrühstückscafé anpreisen.

 

 

mampf